über uns


 

Wir sind eine Schweizer Vereinigung aus rund 40 ehrenamtlichen aktiven Fachpersonen, die unentgeltlich Wünsche von todkranken Menschen jeden Alters erfüllen.

 

Bitte beachten Sie :

 

Es werden keine Wünsche in Bezug auf aktive Sterbehilfe ausgeführt.

 

Wenden Sie sich bitte hierzu an : exit.ch

 

Ursprünglich stammt die Idee aus Holland ( siehe Jahresbericht ), wo sich die Stiftung Ambulance Wens SAW eines raschen Wachstums seit 2007 erfreut und sich vollständig über Spenden von Betroffenen, Angehörigen und Palliativ-Organisationen finanziert. Inspiriert von der holländischen Stiftung haben auch wir im Januar 2017 den Betrieb aufgenommen und den Verein " wunschambulanz.ch SAW " gegründet.

 

Es geht manchmal um kleine Dinge, die für einen kranken Patienten im Endstadium wichtig, aber eigentlich nicht mehr möglich sind. Weil die Mobilität fehlt, Hindernisse im Weg stehen. Die "wunschambulanz.ch SAW" organisiert den unentgeltlichen Transport mit für diesen Zweck konzipierten Ambulanzfahrzeugen und Einrichtungen. Zudem ist bei der Erfüllung der Wunsche ehrenamtliches, erfahrenes und medizinisch geschultes Personal mit dabei. Schauen Sie sich hier einige Beispiele an.

 

 

 

Die Vereinigung wunschambulanz.ch SAW operiert finanziell unabhängig von der Stiftung Ambulance Wens aus Holland, wir dürfen aber auf die 10 -jährige Erfahrung der Holländer zurückgreifen und das Kürzel / Logo der Stiftung in unserem Namen tragen.

 

Seit Mitte 2016, als wir zuerst Auftrags der Stiftung Ambulance Wens tätig waren, durften wir zahlreiche Wunscherfüllungen durchführen. Der Zuspruch zu unserer Arbeit ist gross und wir erfahren viel Lob und Ansporn.

 

Anfang 2017 gründeten wir die Vereinigung wunschambulanz.ch SAW mit Sitz in Zürich. Beachten Sie bitte den Jahresbericht 16/17 mit den entsprechenden Statuten.

 

Anders als in Holland und England, sowie Deutschland ( www.wünschewagen.de ) fliessen in der Schweiz die erforlderlichen Donationen und Spenden leider nur spärlich, obwohl die Nachfrage nach Wunscherfüllungen gross ist. Es soll und muss für den Wünschenden weiterhin kostenlos sein und bleiben. 


Testimonial :

 

Mein Name ist Dr. Katja Fischer. Ich bin Fachärztin für Innere Medizin und Palliativmedizin FMH und leite ein grosses Hospiz in Zürich, das Pallivita Bethanien der Diakonie Bethanien in Zürich Altstetten. Gleichfalls bin ich Präsidentin des Fachvereins palliative-schaffhausen.ch.

 

Ich bin selbst ebenfalls Mitglied im Verein Wunschambulanz, weil ich von den ehrenamtlichen Dienstleistung für sterbende Menschen sehr berührt bin und den Verein nach meinen Möglichkeiten unterstütze.

 

Aus meiner tagtäglichen Arbeit mit Schwerstkranken, die am Lebensende stehen weiss ich, wie wunderbar es ist, wenn man „letzte Wünsche“, die wegen eingeschränkter Mobilität absolut aussichtslos erscheinen, doch noch ermöglichen kann. Es sind aber nicht nur einfach „wunderbare Erlebnisse", welche die Freiwilligen der Wunschambulanz ermöglichen. Die Kranken, ihre Angehörigen und die zahlreichen freiwilligen Helfern empfinden bei der Wunscherfüllung eine grosse Freude und erfahren, was wirklich zählt am Lebensende: Menschliche Nähe.

 

Diese letzten Wünsche zu ermöglichen setzt ein wichtiges Zeichen für Mitmenschlichkeit und Würde, die sterbende Menschen so erfahren. Kranke und Sterbende sind wertvoll als Mensch - bis zum letzten Atemzug. Das Leben soll gelebt werden können - bis zum letzten Atemzug - trotz und mit der Krankheit. Dazu gehört auch die „Normalität“, die durch solche letzten Ausflüge erfahren werden kann, z.B. ein simpler „letzter Ausflug zum See“. Dies kann helfen, bewusst Abschied zu nehmen und den Angehörigen auch „schöne Bilder“ der letzten Tage zu hinterlassen. Den Kranken nochmal glücklich zu sehen, sind unbezahlbare Erinnerungen, die die Trauernden später tragen. Sterben soll - so wie auch die Geburt - unsere liebevolle Aufmerksamkeit bekommen, denn es ist ein wichtiger Teil eines jeden Lebens.

 

Wenn man dem Sterbenskranken von Mensch zu Mensch zuhört und sich für ihn einsetzt, seine letzten Wünsche noch wahr werden lässt, fühlt sich der Schwerstkranke nicht mehr „wertlos“ und „abgeschrieben“. Nein, er ist und bleibt ein wertvolles Mitglied unserer Gesellschaft und wir kümmern uns um ihn als Mitmensch - als Mensch. Das ist, was Palliative Care erreichen möchte.

 

Die Wunschambulanz ist somit ein wichtiger Botschafter für Palliative Care.



Beispiel Wunscherfüllung




Der Initiant


 

Da ich selbst als Angehöriger mit den letzten Wünschen eines Sterbenden konfrontiert wurde, setzte ich mich Anfang 2016 mit der Thematik auseinander. Dabei stiess ich auf die Stiftung Ambulance Wens aus Rotterdam, welche mich sofort faszinierte und inspirierte. Nach einem Besuch vor Ort stand für mich fest: Das ist meine Sache, das will ich auch in der Schweiz realisieren. 

 

Ich freue mich, wenn wir Ihr Interesse an unserer Initiative haben wecken können.

 

Selbstverständlich sind wir auch bereit, persönlich bei interssierten Unterstützern vorzusprechen, um unseren Verein zu präsentieren und allfällige Fragen von Ihnen direkt zu beantworten. Natürlich geht das auch jederzeit per Email oder Telefon.

 

Für Ihre Zeit, für Ihre Gedanken in unser Anliegen bedanken wir uns herzlich.

 

Präsident der Vereinigung "wunschambulanz.ch SAW"

 

Petar Sabovic

+41 79 342 41 63

sabovic@email.ch